Artikel mit dem Tag "Demenzprävention"
Die neueren Arbeiten zu Eierkonsum, Kognition und Alzheimer-Risiko sprechen insgesamt dafür, dass moderater Eierkonsum nicht mit einem höheren Demenzrisiko verbunden ist. Im Gegenteil: In mehreren Studien war regelmäßiger, maßvoller Konsum mit günstigerer kognitiver Entwicklung, besserer Gedächtnisleistung oder niedrigerem Alzheimer-Risiko assoziiert [1–3]. Diese Aussage muss vorsichtig bleiben, weil die Daten überwiegend aus Beobachtungsstudien stammen. Sie beweisen keine...
Von Nick Norwitz, USA Bemerkung des Übersetzers Der Ansatz von Nick Norwitz gilt für jüngere Leute. Bei älteren Leuten ist der Transport von Omega 3 ins Gehirn erschwert- ein erhöhter DHA Konsum erhöht das Gehirn DHA viel weniger als bei jungeren. Siehe Originalartikel hier Ich sehe DHA im Zentrum meiner langfristigen Gehirngesundheit, als einen grundlegenden Baustein des Gehirns und als einen Stoff, der für Struktur, Signalübertragung, Energieversorgung und Entzündungsregulation...
Seit einigen Jahren gibt es einen einfachen Bluttest, der in den klinischen Laboratorien der Schweiz auf Verschreibung des Arztes durchgeführt werden kann. p‑Tau217 steht in engem Zusammenhang mit der typischen Alzheimer‑Biologie, insbesondere mit Amyloid‑Plaques und Tau‑Fibrillen im Gehirn. Ein wesentlicher Vorteil des Markers ist seine einfache und breite Anwendbarkeit: Ein Bluttest ist für viele Menschen deutlich leichter zugänglich als Liquoranalysen oder...
Eine US-Studie von März 2025, stellt einen Zusammenhang zwischen Ehe und einem höheren Demenzrisiko her. Diese Langzeitstudie legt nahe, dass ältere verheiratete Erwachsene ein höheres Risiko hatten, an Demenz zu erkranken, als ihre unverheirateten Altersgenossen, was die gängige Meinung in Frage stellt, dass die Ehe von Natur aus gesundheitsfördernd sei. Die Forscher begleiteten im Rahmen einer Kohortenstudie mit 24,000 U.S. Bürger im Alter von 50 to 104 während 18 Jahren. Die...
Gehirngesundheit · 14. März 2026
Über viele Jahrzehnte war Lithium vor allem als Stimmungsstabilisator bekannt. Neuere Übersichtsarbeiten beschreiben Lithium jedoch zunehmend als einen biologischen Regulator, der nicht nur auf die Stimmung, sondern auch auf neuronale Plastizität, Energiehaushalt, Entzündung und Alterungsprozesse einwirkt. Besonders interessant ist dabei die Vorstellung, dass sehr niedrige Lithiumdosen – also deutlich unter klassischen psychiatrischen Serumspiegeln – bereits biologisch aktiv sein...
Demenz · 26. Februar 2026
Das Training zweier kognitiver Fähigkeiten senkte das Alzheimer-Risiko um 25 Prozent Die Auswertung einer US-Langzeitstudie zu Gehirntrainings mit Brain HQ ergab, dass Teilnehmer noch 20 Jahre später ein bis zu 25 Prozent reduziertes Alzheimer-Risiko hatten. Besonders zwei Übungsklassen stellten sich als besonders wirksam heraus. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der von Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen Betroffenen in Deutschland weiter an. Rund 1,8 Millionen Menschen leben mit einer...
Die vorliegenden Studien zeigen, dass die Behandlung von Alzheimer-Patienten mit nur einer Intervention (ein Medikament oder eine andere Lebensstilmassnahme) keinen oder nur einen marginalen Effekt hat und den Krankheitsverlauf nicht signifikant beeinflussen kann. Ein Review aus dem Juni 2025 liefert starke Belege dafür, dass Multidomänen-Therapien bei Alzheimer (wie die ReCode Methode von Dale Bredesen) wirksam sind, insbesondere wenn sie frühzeitig und personalisiert angewendet werden. Die...
Bakterien im Mund können mit einem erhöhten Demenzrisiko zusammenhängen, sagen Experten
Bestimmte Bakterien, die im Mund von Menschen vorkommen, können mit Veränderungen der Gehirnfunktion im Alter in Verbindung gebracht werden, sagen Experten.
Gehirngesundheit · 03. April 2025
Kakaoflavanole - Verbindungen, die in Bitterschokolade reichlich vorhanden sind - haben weitreichende neuroprotektive Eigenschaften.
Anhand von Daten von fast 19.000 Patienten im schwedischen Demenzregister (SveDem) stellten Forscher fest, dass Personen, die Antidepressiva, insbesondere selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), einnahmen, einen schnelleren kognitiven Verfall erlebten als Personen, die diese Medikamente nicht einnahmen.